Sagen Sie deutlich: „Ich starte die Aufzeichnung gleich, damit wir später verlässliche Notizen und Aufgaben haben. Ist das für alle in Ordnung? Wir können jederzeit pausieren, wenn etwas Vertrauliches besprochen wird.“ Diese Worte schaffen Freiraum und Kontrolle. Wer knappe, freundliche Sprache nutzt, signalisiert Sicherheitsnetz statt Überwachung und fördert konstruktiven Austausch ohne Druck und Unsicherheit.
Ein echtes Einverständnis entsteht nicht durch Schweigen. Bitten Sie um aktives Opt‑in, beispielsweise per Handzeichen im Raum oder kurzer Bestätigung im Chat. Dokumentieren Sie die Zustimmung transparent, ohne Namen unnötig zu veröffentlichen. So bleibt die Entscheidung freiwillig, nachverfolgbar und respektvoll. Wichtig ist auch, die Möglichkeit zum späteren Widerruf anzubieten, ohne negative Konsequenzen oder subtilen Gruppendruck.
Schon in der Kalendereinladung ankündigen: „Geplante KI-gestützte Aufzeichnung und Transkription zur Dokumentation. Zweck: Aufgaben, Entscheidungen, Barrierefreiheit. Tool: Name, Speicherort, Löschfrist.“ Wer Erwartungen früh klärt, vermeidet Überraschungen. Fügen Sie eine Kontaktmöglichkeit für Rückfragen hinzu und bieten Sie Alternativen an, etwa vertrauliche Vorabgespräche oder getrennte Sitzungen, wenn besonders sensible Punkte zu erwarten sind.